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Mehr Schein als Sein - die Einlagensicherung der Banken
Was wir in unseren Beratungsgesprächen fast gebetsmühlenartig wiederholen, wurde nun auch in einem Urteil des Landgerichts Berlin bestätigt:
es gibt KEINEN Rechtsanspruch auf die hohen Entschädigungssummen, mit denen die Banken und Sparkassen werben. Weitere Details dazu finden Sie HIER.
Es bleibt weiterhin dabei: absolute Sicherheit gibt es weder bei Geldanlagen noch im sonstigen Leben - das einzig sichere ist der Tod, wie schon der Volksmund weiß.
Größtmögliche Sicherheit gibt es nur durch eine große Streuung des Vermögens auf verschiedenste Anlagefelder, die z.Z. alle im Sachwertbereich liegen sollten!
Leider sind die meisten immer noch gefangen im "Zins- und Garantie-Denken", das in Deutschland wohl nicht auszurotten ist. Zinsen bekommt nur der, der sein Geld verleiht. Eine Garantie ist nur so stark,wie der Garantiegeber. Aber viele Sparer verstehen Garantien als Naturgesetze, die einfach so gelten und funktionieren.
Dass die Geldanlagen bei den Banken nur auf dem Papier vermerkt sind, dass die Banken kaum Eigenkapital haben, sondern ihr Geschäft nur mit fremdem Geld darstellen, ist kaum bekannt.
Jedes Sparbuch ist im Grunde ein Schuldschein, gegen den die Bank das darauf vermerkte Guthaben bei Vorlage wieder auszahlt. Aber nur, wenn nicht alle Sparer gleichzeitig ihr Eigentum wieder abholen wollen. Denn: es könnten von 100 Sparern maximal drei gleichzeitig Geld bekommen. Wehe, es kämen alle hundert!
Deshalb unser Motto:
Lieber Sicherheit (durch Streuung und Sachwert) und Rendite (durch Erträge) statt Garantie und Zinsen!
Eingestellt am 07.12.2010 von T. Wagner
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