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Ist die Finanzkrise vorbei?
Unserer Meinung nach nicht. Der nachlassende Leidensdruck durch steigende Börsen und positive Wirtschaftsdaten hat zur Folge, dass dringend nötige Regulierungen für die internationalen Finanzmärkte bis jetzt nicht erfolgt sind und wohl auch nicht in der nötigen Konsequenz erfolgen werden.
Dabei hat vor Kurzem die 100. US-Bank insolvenz angemeldet in diesem Jahr. Die Investment-Legende George Sorros hält die US-Banken als "komplett bankrott". Und Bundespräsident Horst Köhler hat völlig recht mit seiner Kritik daran, dass die Regierungen bisher keine schärferen Regeln für den Finanzsektor durchgesetzt haben. Der Patient "Finanzsystem" hat bisher nur ein Pflaster bekommen, dass die Blutung gestoppt hat. Wenn nichts weiteres unternommen wird, besteht die Gefahr, dass jetzt durch die Konjunkturprogramme zwar ein Aufschwung einsetzt, aber um das Jahr 2013 herum die Wunde wieder aufplatzt. Und wie sollen die Staaten dann rettend eingreifen, wenn sie durch die jetzige Krise schon weit über alles denkbare Mass hinaus verschuldet sind?
Unsere Empfehlungen sind weiterhin: wer kann und will, soll die steigenden Kurse an den Börsen nützen, aber mit Sicherungsnetz. Die Ralley dürfte noch einige Wochen weiterlaufen aus unserer Sicht.
Aber an erster Stelle steht nach wie vor die Vermögenssicherung durch Sachwerte!
Eingestellt am 08.10.2009 von T. Wagner
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