Fahren sich jetzt die Lebensversicherer gegen die Wand?

Jetzt scheinen die Banken durch die Staatshilfe gerade in trockenen Tüchern - obwohl für 2010 bereits wieder Kreditausfälle in Höhe von 75 Milliarden Euro befürchtet werden durch Unternehmenspleiten - da brauen sich dunkle Wolken am Horizont über den Lebensversicherern zusammen.

Sie senken zwar, wie schon seit 10 Jahren, auch dieses Jahr wieder die Überschußbeteiligungen für die Lebensversicherungsverträge. Totzdem zahlen sie aber mehr, als sie am Kapitalmarkt verdienen. Es werden also die Reserven "verbraten" - und das, obwohl keine Aussicht auf Besserung besteht: die Zinsen sind weiterhin niedrig, d.h. genau die Papiere, in die die Lebensversicherungsgesellschaften ca. 85% der Kundengelder investieren, bringen bis auf Weiteres kaum mehr Ertrag.

Erschwerend kommt dann noch dazu, dass die Gesellschaften noch jede Menge der sogenannten "toxischen Papiere" im Bestand haben, die "damals" die Finanzkrise erst ausgelöst haben. Ist das die "sicherste Form der Altersvorsorge", wie sie den Versicherungssparern immer noch vorgegaukelt wird?

Wirkliche Experten weisen seit Jahren darauf hin:
die gute alte Kapitallebensversicherung ist und bleibt Murks: Nichts Halbes und nichts Ganzes: die Hinterbliebenenabsicherung damit reicht hinten und vorne nicht aus; die Auszahlsumme als Zusatzrente ist nach Abzug der Inflation eine Lachnummer.

Es bleibt dabei: Altersvorsorge ist ein Kapitalproblem und kein Versicherungsproblem. Deshalb unser Tip: lassen Sie Ihre Lebensversicherungen von uns checken - damit Sie sicher wissen, ob für Ihre Ruhestandszeit auch wirklich genügend Geld zur Verfügung steht.

Die Erfahrung zeigt: mit den bisherigen Sparraten kann durch eine einfache, aber effektive Optimierung der Anlageform die Auszahlsumme mehr als verdoppelt werden. Versprochen!



Eingestellt am 05.01.2010 von T. Wagner
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