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Die neue Normalität
Gemeint ist damit, dass sich seit der Finanzkrise wesentliche Faktoren geändert haben: die Bedeutung der Industrienationen nimmmt ab, die der Schwellenländer zu; die hohen Wachstumsraten der letzten 50 Jahre sind zumindest im überschuldeten Westen Vergangenheit und es ist ein Kennzeichen der neuen Normalität, dass die Schwankungen an den Märkten extremer werden und bleiben und immer wieder Ereignisse eintreffen, die keiner "auf dem Radar" hatte.
Das Schuldenproblem der Staaten wird ein weiterhin niedriges Zinsniveau erfordern und damit Erträge im Bereich der Staatsanleihen sinken lassen. Außerdem werden wir wohl immer wieder Staatsbankrotte erleben.
Was bedeutet das für Kapitalanleger?
Sie müssen sich im Grunde verabschieden von vielen vertrauten Gedanken. Sicher sind nur noch (Sach)werte in Bereichen, in denen eine dauerhafte Nachfrage gegeben ist.
Riskant werden sämtliche Schuldenpapiere, die bisher immer als sehr sicher gegolten haben - einschließlich der Staatsanleihen.
Vermögen muß so aufgeteilt werden, dass immer auch auf unvorhergesehene Ereignisse reagiert werden kann und sowohl bei Deflation als auch bei Inflation Kapitalerhalt und Ertrag gegeben ist.
Dazu zählen solide Aktien und Unternehmensbeteiligungen, Immobilien, Rohstoffe und Edelmetalle. Hier empfehlen wir vor allem Silber, weil danach im Gegensatz zu Gold eine hohe Nachfrage der Industrie besteht und Silber verbraucht wird und nicht gehortet wie Gold. Gold wird, im Bild gesprochen, erst mühsam aus der Erde gewonnen und dann wieder in der Erde versteckt, aber nur ganz gering verbraucht.
Eingestellt am 27.09.2010 von T. Wagner
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